Das Phänomen Onlinespiele

Onlinespiele erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und können täglich höhere Nutzerzahlen verbuchen. Die Bandbreite der Onlinespiele reicht dabei von zeitintensiven und kostenpflichtigen Games wie etwa „World of Warcraft“ bis hin zu kostenlosen Minispielern für Gelegenheitsspieler, sogenannten „Casual Games“.

Zwischen zwei großen Erscheinungsformen lässt sich unterscheiden, den Onlinespielen die direkt im Internetbrowser gespielt werden, und jenen, die auf dem eigenen Rechner installiert sind und von dort aus über einen den Internetzugang gestartet werden. So kann der Spieler mit anderen Nutzern des jeweiligen Spiels in Kontakt treten und mit ihnen innerhalb der Spielwelt interagieren.

In den populärsten Onlinegames sind mittlerweile zehntausende User gleichzeitig aktiv. Viele dieser Spiele können nur über ein monatlich kostenpflichtiges Abonnement genutzt werden, zeichnen sich durch eine offene Spielwelt und ein quasi endloses Spielgeschehen aus. Durch ständige Neuerungen im Spiel, kann man zwar nie endgültig gewinnen, aber immer neue Erfolge erzielen.
Es gibt jedoch auch zahlreiche kostenlose Onlinegames, diese finanzieren sich entweder durch Werbeeinnahmen oder durch Einnahmen durch spezielle Zusatzinhalte, die die Spieler kostenpflichtig erwerben können.

Durch die meist endlose Spieldauer und das daraus resultierende Suchtpotential sind Onlinespiele häufig Ziel öffentlicher Kritik, stellen aber auch einen Wirtschaftszweig mit enormen Wachstumspotential dar, der schon jetzt immer größere Bedeutung erlangt.